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Schottland mit Pinguinen und Eis-Skulpturengarten auf Antarktis-Expedition erleben

Mit der Le Soléal in der Antarktis unterwegs (Bild Ponant Yacht Cruises)

Mit fast 20 Jahren Erfahrung ist Ponant Experte für Expeditionsreisen in die Polarregionen Arktis und Antarktis. Die Antarktis stand im Mittelpunkt eines Online-Meetings gestern Donnerstag. Petra Glardon, seit über 20 Jahren Lektorin auf Expeditionskreuzfahrten, nahm die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit auf eine faszinierende Reise in der Antarktis. Am Computer konnten die Seminarteilnehmer die einzigartige Tierwelt – von Königspinguinen bis hin zu Walen bewundern und über die in schimmernden Blautönen strahlenden Eisberge staunen.

Andrea Hendel, Head of Sales Deutschland und Österreich informierte einleitend kurz über die französische Reederei Ponant mit ihren 13 kleinen, feinen Kreuzfahrtyachten. Die Flotte besteht aus den vier Sister Ships für max. 264 Gäste, die sowohl in den polaren Regionen, aber auch im Mittelmeer unterwegs sind. In tropischen und warmen Regionen fahren die sechs Explorer Schiffe mit max. 180 Gästen. Daneben betreibt Ponant noch drei einzelne Kreuzfahrtschiffe, so die Paul Gaugin in der Südsee (max. 330 Gäste), das Kreuzfahrtsegelschiff Le Ponant (16 Kabinen), mit dem die Geschichte von Ponant vor über 30 Jahren begonnen hat und schließlich den Eisbrecher Le Commandant Charcot (max. 245 Gäste), das erste Polar Expeditionsschiff mit Hybrid-Antrieb.

Falklandinseln sind wie Schottland mit Pinguinen

Petra Glardon ist passionierte Zoologin mit Spezialisierung auf Meeressäugetiere. Seit fast 20 Jahren ist sie als Lektorin und Naturführerin in der Antarktis unterwegs und dabei immer wieder neu fasziniert von der atemberaubenden Schönheit dieser unberührten Landschaft. Durch spannende Vorträge vermittelt sie neueste Erkenntnisse aus der Wissenschaft und versteht es mit Begeisterung das Verhalten von Tieren im natürlichen Lebensraum zu erklären und zu interpretieren.

Ponant fährt mit den vier Sister Ships Le Boréal, L’Austral, Le Lyrial und Le Soléal und dem Le Commandant Charcot im kommenden Winter an 33 verschiedenen Abfahrten auf den sagenumwobenen weissen Kontinent.

Petra Glardons 15-tägige Antarktis Reise auf den Spuren von Jean-Baptiste Charcot, Adrien de Gerlache und Ernest Shackleton begann am Südzipfel von Südamerika, in Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt. Nach einem Tag auf dem Schiff erreichen die Gäste die Falklandinseln, einem Geheimtipp für Naturliebhaber so Glardon. „Die Falklandinseln werden oft auch dank ihrer vielseitigen Vogel- und Fauna Welt, das Galapagos des Südens genannt“, so Petra Glardon und meinte weiter, dass für sie die Falklandinseln quasi wie Schottland mit Pinguin seien.

Eine komplett andere Welt begegnet den Ponant-Passagieren nach zwei Seetagen in Südgeorgien, einem Tier-Paradies. Allein die schiere Menge an Tieren überwältige die Gäste oft, so die Naturführerin. In Südgeorgien sieht man Tausende von Seeelefanten, Königs Pinguinen und gar Millionen von Pelzrobben.

Fahrt im Skulpturengarten mit Eisbergen

Nach den gigantischen Tiereindrücken in Südgeorgien führt die Expeditions-Kreuzfahrt weiter zur Antarktischen Halbinsel. Während der Reise begegnet das Ponant-Schiff den ersten Eisbergen. Jeder Eisberg ist dabei verschieden und unterschiedlich, auch in den Farben die je nach Lichtverhältnissen dauernd wechseln. „Wenn man entlang der Eisberge fährt, so kommt man sich wie auf einer Reise in einem Skulpturengarten vor“, so Petra Glardon und meinte weiter, dass auch bei schlechtem Wetter die Eisberge eindrücklich und faszinierend seien, weil dann die Farben besonders schön zur Geltung kommen würden.

Während der ganzen Reise teilen die Naturführer mit den Gästen die Geheimnisse dieser abgelegenen Regionen, in denen eine einzigartige Fauna lebt. Die Expeditions-Teilnehmer entdecken auf der Arktischen Halbinsel das riesige Gebiet der Pinguine – Adelie-, Königs-, Zügel-, Esels-, Magellan- und Felsenpinguine –, Albatrosse, zahlreiche Robbenarten und majestätische Wale (Zwerg- und Buckelwale oder wenn man Glück hat auch Schwertwale), deren Wasserfontäne am Horizont aus dem Meer schiessen.

Bevor die Gäste mit vielen wunderschönen und bleibenden Erinnerungen in Ushuaia in Feuerland von Bord gehen, durchqueren sie die Drake-Passage, diesen legendären Seeweg an der Grenze zwischen Atlantik und Pazifik. Der Wind bläst und die Wellen schlagen gegen den Bug des Schiffs, und Kapsturmvögel begleiten die Passagiere ans Ende ihrer Expedition.

Man muss eine Antarktis Expedition selbst erlebt haben

Nicola Didier, Sales & Marketing von Ponant für Deutschland und Österreich fasste es abschliessend wohl korrekt zusammen: «Die Bilder und Emotionen einer Antarktis Kreuzfahrt sind und bleiben unvergesslich. Man muss es aber selbst erlebt haben, denn man kann die Antarktis schwerlich in Worte fassen.»

Die beschriebene Antarktis-Expedition kann ab 10’040 Euro gebucht werden.  Aktuell gewährt Ponant vergünstigte Reisen (500 Euro Ermässigung pro Kabine auf erste Kreuzfahrt oder bis 30 % Frühbucherrabatt). Zudem streicht Ponant auf etwa 150 Abfahrten bis 2024 den Einzelkabinenzuschlag.

Alle Informationen über die 33 Antarktis-Expeditionen von Ponant sind in jedem guten Reisebüro, unter www.ponant.de oder in der Schweiz bei Kuoni Cruises erhältlich.

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