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Zurück zum Nordpol: Ponant begleitet die Nachfahren von Hillary und Armstrong auf legendärer Expedition

Der isländische Filmemacher Orly Orlyson, Peter Hillary, Alexander Hillary und Mark Armstrong am Nordpol am 27. Juli 2025. Foto: Rafnar Orri Gunnarsson

Eine außergewöhnliche Expedition führt 40 Jahre nach einer fast unbekannten Reise von 1985 erneut zum geografischen Nordpol. Damals brachen Sir Edmund Hillary, der Erstbesteiger des Mount Everest, und Neil Armstrong, der erste Mensch auf dem Mond, gemeinsam mit einer kleinen Gruppe von Abenteurern zu diesem legendären Ort auf. Ponant unterstützt diese besondere Reise an Bord der Le Commandant Charcot, dem weltweit einzigen Luxus-Eisbrecher, der für sichere Polarexpeditionen entwickelt wurde.

Die Expedition von 1985: Ein Pionierprojekt in der Arktis

Im Sommer 1985 führte der erfahrene Expeditionsleiter Mike Dunn eine kleine Gruppe von Entdeckerinnen und Entdeckern zum Nordpol. Neben Sir Edmund Hillary und Neil Armstrong gehörten auch der Abenteurer Steve Fossett sowie der Bergsteiger Patrick Morrow zur Gruppe. Die Expedition blieb damals bewusst aus der Öffentlichkeit heraus, auf Wunsch von Neil Armstrong. Erst jetzt wird die Geschichte erstmals öffentlich erzählt.

Die heutige Reise folgt der historischen Route durch das arktische Packeis. Mit an Bord sind Peter Hillary, Teilnehmer der ursprünglichen Reise und Sohn von Sir Edmund Hillary, Mark Armstrong, Sohn von Neil Armstrong, sowie Alexander Hillary, Enkel von Sir Edmund Hillary, und Expeditionsleiter Mike Dunn. Die Expedition verbindet modernste Technologie, wissenschaftliche Forschung und das Erbe der grossen Entdecker.

Neil Armstrong-Expeditionsleiter-Mike Dunn-und-Sir Edmund Hillary am Nordpol-im-Jahr-1985.-Foto: Peter Hillar

Eine 15-tägige Kreuzfahrt mit besonderem Entdeckergeist

Die Expedition startete am 22. Juli 2025 ab Spitzbergen und erreichte am 27. Juli den nördlichsten Punkt der Erde bei 90 Grad Nord. Kapitän Étienne Garcia beschreibt den Moment als eine Kombination aus Aufregung und Demut. Für Ponant, dessen Unternehmenskultur von Entdeckergeist geprägt ist, ist diese Reise eine besondere Gelegenheit, die Spuren zweier legendärer Forscher zu verfolgen. Die Le Commandant Charcot wurde speziell für solche Missionen gebaut und vereint sichere Polarnavigation, wissenschaftliche Entdeckungen und kulturelles Storytelling.

Persönliche Eindrücke und wissenschaftliche Bedeutung

Peter Hillary betont die besondere Bedeutung, gemeinsam mit den Nachfahren von Sir Edmund Hillary und Neil Armstrong das Abenteuer Nordpol zu erleben. Mark Armstrong hebt die wissenschaftlichen Aktivitäten an Bord hervor. Die Forscherinnen und Forscher messen unter anderem Salinität, Nanoplastik und die Dicke des Meereises. Diese Daten sind entscheidend, um die Veränderungen in der Arktis besser zu verstehen. Expeditionsleiter Mike Dunn unterstreicht, dass das Verständnis der Vergangenheit des Nordpols wichtig ist, um seine Zukunft zu sichern.

Dokumentarfilm „North Pole 85“ bringt Geschichte ans Licht

Die Expedition ist auch Grundlage für den neuen Dokumentarfilm „North Pole 85“ der isländischen Filmemacher Orly Orlyson und Rafnar Orri. Der Film zeigt bisher unveröffentlichtes Filmmaterial von 1985, aktuelle Interviews und spektakuläre Aufnahmen von der Le Commandant Charcot. Das Premierendatum wird bald bekanntgegeben.

Erlebnis an Bord der Le Commandant Charcot

Die Gäste erleben die Arktis mit höchstem Komfort und grosser Rücksicht auf die Umwelt. Die Le Commandant Charcot verfügt über hochmoderne Labore und ein speziell entwickeltes Navigationssystem, das die Beeinträchtigung des Packeises minimiert. Mit der Polarklasse 2 (PC2) ist sie das einzige Passagierschiff, das den 90. Breitengrad erreichen kann. Seit 2022 bietet Ponant jährlich mehrere Reisen zum Nordpol mit diesem Eisbrecher an.

Diese Expedition verbindet Geschichte, Forschung und nachhaltige Entdeckung und zeigt, wie moderne Kreuzfahrten die Grenzen des Möglichen verschieben können – stets mit Respekt für die empfindlichen Ökosysteme der Erde.

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Website: rettenmund.com