Scandlines‘ Neujahrsempfang im Deutschen Bundestag

Maritimer Koordinator der Bundesregierung Norbert Brackmann, MdB (CDU) und Scandlines' CEO Søren Poulsgaard Jensen (Foto Scandlines)

Die deutsch-dänische Reederei Scandlines durfte am 30. Januar wieder zahlreiche namhafte Gäste zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang in Berlin begrüßen, um dort das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und das neue Jahrzehnt einzuläuten.

Neben Geschäfts- und Kooperationspartnern sowie Medienvertretern gehörten auch dieses Jahr hochrangige Repräsentanten aller politischen Ebenen zu den geladenen Gästen. Unter den Gästen befanden sich neben dem Bürgermeister der Stadt Fehmarn, Jörg Weber, auch Niclas Herbst, MdEP (CDU) und die parlamentarische Staatssekretärin für Finanzen Bettina Hagedorn, MdB (SPD).

Dieses Jahr herrschte eine ganz besonders festliche Stimmung, als Anette Ustrup Svendsen, Scandlines‘ Head of Corporate Communications, über den Dächern Berlins im Dachgarten-Restaurant im Deutschen Bundestag die Gäste begrüßte und den Abend damit eröffnete.

Schifffahrt muss Beitrag zur Erreichung der weltweiten Klimaziele leisten

Im Anschluss ergriff der Schirmherr der Veranstaltung, Maritimer Koordinator der Bundesregierung Norbert Brackmann, MdB (CDU), das Wort: „Etwa drei Prozent der weltweiten CO2-Emissionen resultieren aus der Schifffahrt. Zwar ist die Schifffahrt damit gemessen an den transportierten Mengen der sauberste Verkehrsträger. Klar ist aber, auch der Schiffsverkehr muss seinen Beitrag leisten, damit wir die weltweiten Klimaziele erreichen können. Scandlines und mich verbindet dabei die gleiche Vision: Das Zero Emission Schiff. Damit wir diese Vision verwirklichen können, stehen im Haushalt des Bundeswirtschafts-ministeriums umfangreiche finanzielle Mittel zur Verfügung, mit denen Forschung für alternative Antriebe und klimafreundliche Brennstoffe gefördert werden. Mit dem Projekt “Zero Emission Waterborne Transport” ist es uns außerdem auf europäischer Ebene gelungen, unsere Vision vom emissionsfreien Schiff im EU-Forschungsprogramm Horizon Europe zu implementieren. Nun muss das Projekt mit Leben gefüllt werden. Hierzu braucht es so innovative Unternehmen wie Scandlines, die den Mut haben, auf neue Technologien zu setzen und damit Vorreiter für eine ganze Branche werden.”

Scandlines Ziel: Zero Emission

Anschließend berichtete Søren Poulsgaard Jensen, Scandlines‘ CEO, wie sich das vergangene Jahr für die Reederei gestaltet hatte. Ein Jahr, in dem die grünen Initiativen von Scandlines im Mittelpunkt standen. So ging Søren Poulsgaard Jensen auf die neuen Thruster, auch Antriebsgondeln genannt, für die Passagierfähren auf der Route Puttgarden-Rødby ein, berichtete von dem Projekt, ein Rotorsegel auf der zwischen Rostock und Gedser verkehrenden Hybridfähre „Copenhagen“ zu installieren und machte darauf aufmerksam, dass Scandlines‘ Ziel nach wie vor Zero Emission lautet: „Unser Ziel ist es, in Zukunft komplett emissionsfrei unterwegs sein zu können und damit eine grüne Alternative zu den festen Querungen darzustellen – zunächst auf Puttgarden-Rødby. Vereinfacht gesagt wollen wir dazu die Fähren während der 15-minütigen Hafenliegezeit an der Steckdose mit Landstrom aufladen. Dafür sind ein enormer Energieaufwand und spezielle Infrastruktur nötig“, erklärte Søren Poulsgaard Jensen.

In Hinblick auf eine feste Fehmarnbelt-Querung zeigte sich Søren Poulsgaard Jensen nach wie vor positiv und zuversichtlich gestimmt: „Wie seit vielen Jahren sage ich also auch heute: Tunnel oder nicht, wir fahren weiter!“

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