MS Albatros rettet Fischer – Gäste und Crew spenden für gerettete Seemänner

Sechs Fischer aus Tonga konnte die Crew der MS Albatros aus einer verzweifelten Lage befreien (Bild Phoenix Reisen)

Sechs Fischer in höchster Not konnte die Crew der MS Albatros am Freitag aus einer verzweifelten Lage im Südpazifik retten. Dabei blieb es nicht nur bei der Rettung: Gäste und Crew sammelten für die überlebenden Fischer aus Tonga – die seit drei Tagen ohne Trinkwasser auf dem Meer ausgeharrt hatten – Geld und spendeten stolze 8’134 Euro und 2’143 US-Dollar. Diesen Betrag rundete Phoenix Reisen um weitere 5’000 Euro auf.

Das deutsche Kreuzfahrtschiff MS Albatros von Phoenix Reisen hat am Freitag, 3. Februar 2017 im Südpazifik sechs Fischer aus einer verzweifelten Lage erlöst, in die sie ein Motorschaden gebracht hatte. Der Kapitän der MS Albatros hatte nach einem Notsignal der Männer aus dem Pazifikstaat Tonga den Kurs geändert und das havariertes Boot schliesslich nach mehr als neuen Stunden erreicht. Dies teilten die neuseeländischen Rettungskräfte mit, die die Suche koordinierten.

Die neuseeländische Luftwaffe hatte das Boot zuvor rund 400 Kilometer vor der Küste Tongas lokalisiert und eine Notfallausrüstung abgeworfen. «Sie waren in einer wahrlich lebensbedrohlichen Lage», sagte Einsatzleiter Ramon Davis gegenüber einer Nachrichtenagentur. Die Fischer aus Tonga waren bereits seit drei Tagen ohne Trinkwasser gewesen und ihr Boot wäre wohl in den kommenden Stunden untergegangen.

Grosszügige Spende von Crew, Passagieren und Phoenix Reisen

Das havarierte Boot wird abgeschleppt

“Wir haben alle zwei Leben: Das zweite beginnt, wenn wir realisieren, dass wir nur ein Leben haben”.

Nach der erfolgreichen Rettung der sechs Fischer sammelte die MS Albatros unter ihrem Kapitän Robert Fronenbroek bei Crew und Passagieren für die Ficher Geld. Überglücklich erhielten die sechs Fischer für sich und ihre Familien die stolze Summe von 8’134 Euro und 2’143 US-Dollar. Diesen Betrag rundete Phoenix Reisen sogar um weitere 5’000 Euro auf.

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