Costa und AIDA fördern Projekt zur Wiederbegrünung von Wüstengebieten in Jordanien

Costa Crociere Foundation und Sahara Forest Project bündeln ihre Kräfte für eine nachhaltige Landwirtschaft in der Wüste Jordaniens (Bild Costa)

Die Costa Gruppe mit den beiden Reedereien AIDA Cruises und Costa Crociere, arbeitet durch die Costa Crociere Foundation mit der Sahara Forest Project Foundation zusammen. Ziel ist es, die Wiederbepflanzung der Wüste in Jordanien mit nachhaltigen Technologien zu stärken und weiter voranzutreiben. Erstmals können Gäste von Costa Kreuzfahrten und AIDA Cruises, die Aqaba in Jordanien besuchen, Gemüse kosten, das mit Salzwasser und Sonnenenergie in der Wüste Jordaniens angebaut wurde. Die Initiative trägt zur Wiederbegrünung von Wüstengebieten in Jordanien bei.
Die Vereinbarung wurde gestern von Lars Myren, Vorsitzender der Sahara Forest Project Foundation, und Michael Thamm, CEO der Costa Gruppe und Carnival Asia, an Bord des historischen Segelschiffes Statsraad Lehmkuhl im Zuge der Arendalswoche unterzeichnet.

Wüstengebiete begrünen und nachhaltige Arbeitsplätze schaffen

Das Ziel der Sahara Forest Project Foundation, die im September 2017 unter der Schirmherrschaft Seiner Majestät König Abdullah II. von Jordanien und Seiner Majestät Kronprinz Haakon von Norwegen gegründet wurde, besteht darin, Wüstengebiete zu begrünen und lokale, nachhaltige Arbeitsplätze durch die Produktion von Nahrungsmitteln, Süsswasser und sauberer Energie zu schaffen. Salzwasser und Sonnenlicht stellen hierfür das Fundament dar.
Die Partnerschaft zwischen der Sahara Forest Project Foundation und der Costa Crociere Foundation stellt einen bedeutenden Fortschritt für das Projekt in Jordanien dar. Die Unterstützung der Costa Gruppe – durch ihre beiden Marken Costa Crociere und AIDA Cruises – ermöglicht es, die Gesamtfläche des Projekts auf 20 Hektar zu erweitern. Jedes produzierte Gemüse „saugt“ hierbei CO₂ aus der Atmosphäre und bindet es auf offenem Land. Die Initiative passt zu dem Engagement der Costa Gruppe für nachhaltige Innovation und Wertschöpfung sowie zum Anliegen der Costa Crociere Foundation, soziale und ökologische Verbesserungen zu fördern.

AIDA- und Costa-Gäste können zehn nachhaltig angebaute Gemüsesorten kosten

Ein bedeutender Teil der Vereinbarung ist die Einbindung der Gäste von Costa Crociere und AIDA Cruises: Reisende, die auf Costa und AIDA-Schiffen nach Aqaba kommen, haben die einmalige Gelegenheit, erstmalig zumindest zehn verschiedene, nachhaltig angebaute Gemüsesorten zu kosten, die mit Sonnenenergie und Salzwasser in der jordanischen Wüste angebaut wurden. Executive Chefs der beiden Kreuzfahrtunternehmen haben spezielle Rezepte entwickelt, um den Geschmack und die Qualität der Speisen zu unterstreichen.
„Das Sahara Forest Project ist stolz darauf, mit einem weltweit führenden Unternehmen der Tourismusbranche zusammenzuarbeiten. Die langfristige Vereinbarung über die Lieferung von Gemüse an Costa und AIDA-Schiffe wird den Weg für eine Ausweitung unseres Projekts in Jordanien ebnen und gleichzeitig das internationale Bewusstsein für die Notwendigkeit schärfen, innovative Lösungen zur Bekämpfung der globalen Erwärmung zu entwickeln und lokale Arbeitsplätze in Wüstengebieten zu schaffen”, sagt Lars Myren. „Im Jahr 2050 werden fast 10 Milliarden Menschen auf der Welt leben, die nachhaltig produzierte Lebensmittel, Süsswasser und saubere Energie benötigen. Es ist an der Zeit zu beweisen, dass es möglich ist, von den derzeitigen landwirtschaftlichen Praktiken abzuweichen, die traditionell 80 Prozent der knappen Süsswasserressourcen nutzen und in vielen trockenen Ländern 25 Prozent der CO₂-Emissionen verursachen, und Konzepte zu entwickeln, die gut für die Umwelt, die soziale Entwicklung und die Wirtschaft sind”, sagt Myren.

45’000 Gäste besuchen 2019/2020 auf je vier Costa- und AIDA Schiffen Aqaba in Jordanien

„Wir sind stolz darauf, dieses wegweisende Projekt zu unterstützen, das ein Modell für zukünftige, nachhaltige Landwirtschaft in Wüstengebieten darstellt”, sagt Michael Thamm. „Mit der Unterstützung des Sahara Forest Projects servieren wir unseren Gästen Gemüse, das so angebaut wird, dass es die Ausbreitung von Wüsten bekämpft und eine gesunde Lebensgrundlage für die lokale Bevölkerung schafft. Dies steht im Einklang mit unserer Strategie für nachhaltige Entwicklung und unserem konkreten Engagement für die Schaffung eines grüneren Planeten. Die Costa Gruppe ist führend in der Kreuzfahrtindustrie, wenn es um Nachhaltigkeit geht, wie die Einführung des ersten LNG-betankten Kreuzfahrtschiffes Anfang des Jahres und die erheblichen Investitionen in Landstrom und innovative Technologien für eine emissionsfreie Zukunft zeigen.”
Derzeit betreibt das Sahara Forest Project eine drei Hektar grosse kommerzielle Anlage rund zwölf Kilometer nördlich des Hafens von Aqaba, die seewassergekühlte Gewächshäuser, Solarenergiemodule und verschiedene Techniken zur Wiederbegrünung von Trockengebieten kombiniert. Entscheidenden Anteil an der Durchführung des einzigartigen Projekts haben durch Finanzierung und Unterstützung die Regierungen Jordaniens und Norwegens, die Kommission der Europäischen Union und die United States Agency for International Development.
Von Oktober 2019 bis Oktober 2020 besuchen mehr als 45‘000 Gäste auf vier Costa Schiffen (Costa Mediterranea, Costa Victoria, Costa Diadema und Costa Deliziosa) und vier AIDA-Schiffen (AIDA Vita, AIDA Bella, AIDA Prima und AIDA Blu) Aqaba bei insgesamt 20 Hafenaufenthalten.

Über die Costa Crociere Foundation: Die Costa Crociere Foundation wurde 2014 gegründet und hat seitdem 30 Projekte mit einem Volumen von mehr als vier Millionen Euro finanziert, von denen mehr als 35‘000 Menschen profitieren. Die Costa Crociere Foundation ist eine unabhängige Organisation, deren Ziel es ist, das Recht auf Glück jedes Einzelnen zu garantieren, indem sie die sozialen und ökologischen Bedingungen verbessert. Die Stiftung engagiert sich in vielen sozialen und ökologischen Projekten, die die vom Unternehmen und seinen Partnern zur Verfügung gestellten Ressourcen nutzen.
Weitere Informationen unter www.costa-crociere-foundation.com/en.
Über die Sahara Forest Project Foundation: Die Sahara Forest Project Foundation ist eine norwegische gemeinnützige Organisation, die gegründet wurde, um die nachhaltige und kostengünstige Innovation und den Einsatz von Umwelttechnologien im Lebensmittel-, Wasser- und Energiesektor zu ermöglichen. Die Kernelemente der SFP-Technologie sind die Meerwasserinfrastruktur in Kombination mit Solarenergie, Gewächshausanbau sowie Outdoor- und Biomasseproduktion. Das Sahara Forest Project betreibt derzeit eine kleine Anlage in Aqaba, Jordanien, und arbeitet an einer grossen kommerziellen Wüstenfarm.

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