Mehrere Grosssegler steuern derzeit Bremerhaven an, darunter die „Alexander von Humboldt II“, die heute Samstag in ihrem Heimathafen erwartet wird. Ein besonderer Anziehungspunkt ist der neue Selfie-Point am Neuen Hafen, der mit der Zahl „30“ ergänzt wurde und Vorfreude auf das internationale Windjammertreffen im August 2030 weckt.
Selfie-Point am Neuen Hafen: Ein maritimer Treffpunkt mit Ausblick
Der Selfie-Point am Neuen Hafen hat sich mit der „Schulschiff Deutschland“ im Hintergrund zu einem beliebten Fotomotiv für Einheimische und Besucher entwickelt. Die leuchtenden Buchstaben #Sail Bremerhaven ziehen Blicke auf sich und laden zum Verweilen ein. Die neu gestaltete Holzskulptur mit Stufen und Sitzmöglichkeiten macht aus dem Selfie-Point einen Meetingpoint, an dem man gern länger bleibt.
Michael Gerber, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH, beschreibt den Ort als einladend und lebendig. Mit der Ergänzung der Zahl „30“ wird die Vorfreude auf das nächste internationale Windjammertreffen im August 2030 verstärkt. Der Selfie-Point verbindet damit Gegenwart und Zukunft der maritimen Tradition Bremerhavens.
Grosssegler auf Kurs: Vielfalt und Geschichte zum Anfassen
Unter den Grossseglern, die aktuell Kurs auf Bremerhaven nehmen, ist die „Eye of the Wind“. Sie kommt am 30. April aus Amsterdam und lädt am 1. Mai zum Open Ship im Neuen Hafen ein. Die mehr als 100 Jahre alte Brigantine, die einst in Brake gebaut wurde, hat eine bewegte Geschichte als Frachtsegler, Filmkulisse und Expeditionsschiff. Besucherinnen und Besucher können an Bord Seemannsknoten lernen und Bordstempel sammeln. Der Eintritt ist frei.
Der niederländische Dreimast-Schoner „Eendracht“, der größte seiner Art in den Niederlanden, wird am 23. Mai erwartet. An Bord sind 38 Jugendliche, die im Rahmen der „High Seas High School“ sieben Monate auf See verbracht haben. Nach der Ankunft legt das Schiff mit neuen Schülerinnen und Schülern zu einem Tagestörn ab.
Die „Alexander von Humboldt II“: Heimkehr und Kajenfest
Der erste Grosssegler des Jahres ist die „Alexander von Humboldt II“ mit ihrem markanten grünen Rumpf und den grünen Segeln. Sie wird heute Samstagebend mit einem Kajenfest an der Seebäderkaje begrüßt. An Bord sind 52 Studierende einer kanadischen Universität, die auf der Reise von Bremerhaven in die Karibik nicht nur akademisch und seemännisch ausgebildet wurden, sondern auch persönlich gewachsen sind.
Die Deutsche Stiftung Sail Training veranstaltet das Fest von 11 bis 15 Uhr mit Musik und gastronomischen Angeboten. Anschliessend geht die „Alex-2“ für eine umfangreiche Werftzeit an Land, vergleichbar mit einer TÜV-Prüfung. Für die Instandhaltung und Ausbildung junger Menschen auf dem Rahsegler werden noch über 800.000 Euro an Spenden benötigt, um die hohen deutschen Sicherheitsstandards zu erfüllen.
Maritime Höhepunkte im August: Grosssegler-Flotte und Besucherrekord
Im August 2026, während der Maritimen Tage vom 12. bis 16., wird die „Alexander von Humboldt II“ erneut im Neuen Hafen liegen und auf eine Flotte besonderer Segler treffen. Dazu gehören das polnische Vollschiff „Dar Mlodziezy“, die spanische „Nao Victoria“, der Dreimast-Gaffelschoner „Großherzogin Elisabeth“ sowie die niederländischen Toppsegelschoner „Gulden Leeuw“ und „Wylde Swan“. Erwartet werden rund 400.000 Besucherinnen und Besucher. Der Selfie-Point dient dabei als attraktiver Hintergrund für Erinnerungsfotos und symbolisiert die maritime Identität Bremerhavens.
Der Selfie-Point als Symbol für Verbundenheit und Begeisterung
Michael Gerber betont, dass die Sail Menschen bewegt und der Schriftzug „#Sail Bremerhaven 30“ ein Stück dieser Begeisterung weitergibt. Die wechselnden Farben und Lichtakzente des Selfie-Points sorgen für ein lebendiges Motiv, das immer wieder neue Eindrücke schafft und die Verbundenheit mit der Stadt sichtbar macht. Mit dem hölzernen Sockel und den Sitzmöglichkeiten lässt sich der Fotospot noch besser nutzen, sodass er nicht nur als Fotomotiv, sondern auch als Ort der Begegnung und des Austauschs dient. So verbindet der Selfie-Point die maritime Tradition mit moderner Aufenthaltsqualität und lädt dazu ein, die Faszination der Grosssegler hautnah zu erleben.










