Am nächsten Wochenende, 15. und 16. September finden im Internationalen Maritimen Museum Hamburg erstmals die Internationalen Schiffsmodellbautage statt. Aussteller aus aller Welt werden rund 700 Schiffsmodelle präsentieren
Hans-Jürgen Mottschall ist im Stress. Denn am 15. und 16. September ist das Internationale Maritime Museum in der Hamburger Hafencity Schauplatz der ersten „Internationalen Schiffsmodellbautage Hamburg“. Und dafür gibt es noch viel vorzubereiten. Mit 19 Kollegen vom Schiffsmodellbauclub Hamburg ist der 78-jährige leidenschaftliche Modellbauer im Museum vertreten. Sie allein werden mehr als 40 imposante Modelle präsentieren. An dem Bergungsschiff Uranius hat Hans-Jürgen Mottschall, der schon Welt- und Europameistertitel gewonnen hat, rund 6.000 Stunden, verteilt über sechs Jahre, gearbeitet. Besonders interessant ist seine Fairplay 33, denn sie ist noch nicht fertiggestellt. „Hier kann der Besucher sehr gut erkennen wie ein Schiff entsteht und mit wie viel Liebe zum Detail gearbeitet wird“, so Mottschall. Rund 1.000 Fotos hat er vom großen Schlepper in Bremerhaven gemacht um sie dann originalgetreu am Modell umzusetzen.
700 Schiffsmodelle vom Mini-Format bis zwei Metern Länge
Es gibt viel zu entdecken und zu fachsimpeln auf den Modellbautagen im Internationalen Maritimen Museum. Denn es haben sich rund 30 Clubs und Einzelaussteller aus allen Teilen Deutschlands, den Niederlanden, Österreich, Griechenland und Großbritannien angemeldet. Das Treffen dient zugleich als große Plattform für die Clubs und Modellbauer aller Sparten, sich intensiv miteinander zu vernetzen und um ihre kleinen Schätze zu präsentieren. Vom historischen Segelschiff aus Holz über RC-Schiffsmodelle, Sammlermodelle im Format 1:1.250, Dioramen und Kartonmodellbau bis zu Modellen aus Styrene, Metall, Resin oder multimedialen Modellen wird alles vertreten sein.
Ein Besuch lohnt sich: Rund 700 Schiffsmodelle aller Maßstäbe, vom Miniformat 1:1.250 bis zwei Metern Länge und 50 Kilogramm Gewicht, werden auf vier Decks zu sehen sein. Ihre „Kapitäne“ stehen den Besuchern gern Rede und Antwort, denn schließlich sollen sie sich für ihr Hobby begeistern und eines Tages vielleicht selber ausstellen.
Besucher zahlen an den Modellbautagen nur den halben Eintritt und auf den Nachwuchs wartet ein fröhlicher Bastelspaß.
Das Internationale Maritime Museum Hamburg ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen unter www.imm-hamburg.de










