Am 30. Juni 2017 in Nürnberg veranstaltet der Deutsche Wasserstraßen- und Schifffahrtsverein Rhein-Main-Donau e.V. (DWSV) den ersten Bayerischen Wasserstraßen- und Schifffahrtstag. Rund 120 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Belgien haben sich zu der Veranstaltung angemeldet. Ziel des Bayerischen Wasserstraßen- und Schifffahrtstages ist, alle Akteure rund um die Wasserstraße (Schifffahrt, Häfen, Verlader, Unternehmen, Kammern, Verbände, Tourismus, Politik, Verwaltung, Kommunen, etc.), zu versammeln, um diese miteinander zu vernetzen, Anstöße zur Weiterentwicklung der Wasserstraße zu geben und der Öffentlichkeit die Bedeutung der Wasserstraße zu vermitteln. Gefeiert werden in diesem Rahmen das 125-jährige Jubiläum des DWSV sowie 25 Jahre Eröffnung des Main-Donau-Kanals. Die Schirmherrschaft hat der Bayerische Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr, Joachim Herrmann, übernommen.
In Fachforen wird eine Vielfalt an Themen rund um die Main-Donau-Wasserstraße behandelt: ‚Ökoeffizienz in der Binnenschifffahrt‘, ‚Multifunktion der Wasserstraße‘, ‚Personenschifffahrt und Tourismus‘ sowie die ‚Optimierung von Infrastruktur und Verkehr‘. Im Rahmen eines Festaktes werden das 125-jährige Jubiläum des DWSV und die Eröffnung des Main-Donau-Kanals vor 25 Jahren gewürdigt. Keynote Speaker ist Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr. Durch das Rahmenprogramm und die begleitende Ausstellung bieten sich den Teilnehmern umfangreiche Möglichkeiten zum persönlichen Austausch.
40’000 direkte und indirekte Arbeitsplätze
Dr. Michael Fraas, Vorsitzender des DWSV, sagt hierzu: “Der Main-Donau-Kanal hat ganz Bayern als Industrie-, Logistik- und Exportstandort einen enormen Schub verliehen. Allein von den Häfen der bayernhafen Gruppe sind direkt und indirekt über 40.000 Arbeitsplätze abhängig. Auch der Tourismus entlang der Wasserstraße floriert, wie der Boom bei den Flusskreuzfahrten zeigt. Dies bedeutet eine enorme Wertschöpfung für die anliegenden Kommunen. Sowohl für die Güter- als auch für die Personenschifffahrt ist eine leistungsfähige Wasserstraßeninfrastruktur von größter Bedeutung“.
„Dringend geboten ist die Instandhaltung und Sanierung von Brücken und Schleusen, sowie die Vertiefung der Fahrrinne, um die Wasserstraßen verstärkt in den Fokus der Verlader und Logistikdienstleister zu rücken. Eine sinnvolle Vernetzung der Verkehrsträger Straße, Schiene und Wasserstraße ist von größter Bedeutung, wenn das bis 2030 prognostizierte Verkehrswachstum bewältigt werden soll. Seit der Gründung 1892 hat sich der DWSV für die Realisierung des Main-Donau-Kanals eingesetzt, denn die Wasserstraße ist der ökologischste Verkehrsträger“, so Dr. Fraas weiter.










