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Achtung Fettnäpfchen! Neun Dinge, die Sie auf einem Kreuzfahrtschiff nicht tun sollten

Urlaub auf hoher See – Tipps für eine entspannte Kreuzfahrt (Bild Fotolia)

Sandra Köster vom Online-Kreuzfahrtportal Dreamlines war zehn Jahre lang Reiseleiterin und hat schon zahlreiche Kreuzfahrten gemacht. Als Kreuzfahrt-Expertin weiß sie, in welche Fettnäpfchen Passagiere an Bord manchmal treten. Von skurril bis logisch stellt sie hier neun Dinge vor, die auf jeder Kreuzfahrt tabu sind:

Im Rettungsboot sonnen: Auch wenn auf dem Sonnendeck gerade viel los ist: Rettungsboote sind nie der richtige Ort für ein ungestörtes Sonnenbad, aber eine Garantie für mehr Zeit am Strand des nächsten Hafens. Denn Ihre Kreuzfahrt ist dort wahrscheinlich vorbei.

Dem Schiff nicht nachschwimmen

Handtücher über der Balkonbrüstung trocknen: Der Vorzug einer Balkonkabine liegt für Sie darin, dass Sie ihre Badesachen über der Brüstung trocknen können? Schöne Idee, aber in der Praxis fegen Seegang und -wind das Handtuch schneller weg als Sie „Handtuch über Bord!“ rufen können.
Auf der Reling sitzen: Genauso wenig wie Ihre Handtücher, haben Sie etwas auf der Reling zu suchen. Auch wenn das Selfie zum Sonnenuntergang so vielleicht schöner würde, bleiben Sie vor der Reling stehen. Es passiert wirklich ab und zu, dass Passagiere über die Brüstung fallen und gerettet werden müssen – vor allem, wenn zusätzlich Alkohol im Spiel ist.
Ins Meer springen: Sie sind den ganzen Tag umgeben von Wasser. Nutzen Sie zum Baden trotzdem immer den Pool und springen nicht von Bord ins Meer. Legt das Schiff ohne Sie ab, weil Sie zu spät am Anleger waren, springen Sie nicht hinterher und schwimmen dem Schiff nach. Das mag im Film funktionieren, ist im echten Leben aber einfach nur lebensgefährlich.
Weiße Segelmode tragen: Im Marine-Look sind Sie auf einer Kreuzfahrt eigentlich immer gut gekleidet. Aber vor allem im hinteren Teil des Schiffes, sollten Sie keine weiße Segelmode tragen. Denn aus dem Schornstein fliegen Rußpartikel durch die Luft, die unschöne Flecken auf Blusen und Hemden hinterlassen.

Kleider für Abreisetag nicht im Koffer verpacken

Bordkarte verleihen: Während der Reise ist Ihre Bordkarte Zimmerschlüssel und Kreditkarte zugleich. Denken Sie daran, wenn Sie die Karte etwa an Ihre Kinder im Teenager-Alter weitergeben. Sonst droht die böse Überraschung am Ende der Reise. An der Rezeption können Sie übrigens die verbuchten Ausgaben für Ihre Bordkarte jederzeit erfragen.
Gepäck komplett im Koffer verstauen: In der letzten Reisenacht stellen Passagiere ihre Koffer gepackt vor die Kabinentür, damit die Crew sie vor der Ausschiffung einsammelt. Ganz wichtig: Behalten Sie nicht nur Kulturbeutel und Pyjama in der Kabine, sondern auch Kleidung für den Abreisetag. Kaum zu glauben, aber immer wieder müssen Gäste im Schlafanzug von Bord gehen – peinlich.
Crewbereiche besuchen: Ja, die Crew lebt auch an Bord – oft drei bis sechs Monate am Stück. Auch wenn Sie die Neugierde packt, wie es in den Crewbereichen aussieht oder Sie noch eine Frage an einen bestimmten Steward haben und ihn nirgends finden können, gönnen Sie der Crew etwas Privatsphäre und bleiben in den öffentlichen Bereichen des Schiffs.
Immer lange Ausschlafen: Auf Kreuzfahrten verpassen Langschläfer oft das Beste: die Einfahrt in den Hafen im Morgenlicht. Lassen Sie sich diesen herrlichen Ausblick auf ihr aktuelles Reiseziel nicht entgehen! Auch die Liegezeiten von rund zehn Stunden pro Hafen sprechen dafür, früh aufzustehen. So haben Sie genügend Zeit, die Highlights der angefahrenen Stadt zu sehen.
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Quelle: Dreamlines

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