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Frankreich mit vier Hausboot-Städtetrips entdecken

Im Hausboot die schönsten Flüsse Frankreichs entdecken (Bild Locaboat)

Im Pandemie-Jahr 2020 waren pulsierende Städte rund um den Globus plötzlich wie leergefegt, von „Overtourism“ keine Spur mehr. Auch 2021 suchen Reisende nach neuen Erlebnissen, abseits der Massen. Neben berühmten Metropolen finden sich in Europa unzählige schöne Städte, die (noch) nicht auf den typischen Touristenpfaden liegen. Einige von ihnen lassen sich per Hausboot besuchen und mit Urlaub in der Natur kombinieren. Locaboat Holidays, einer der führenden Anbieter für führerscheinfreie Hausbootreisen in Europa, empfiehlt vier Städte in Frankreich, deren Besuch sich 2021 lohnt.

Die (Weinberg-)Schnecke ist das Wahrzeichen des Burgund, der Genussregion Frankreichs. Passend dazu fahren Reisende auf dem führerscheinfreien Hausboot von Locaboat Holidays in bedächtigem Tempo vorbei an bekannten Weinorten durch eine Vielzahl von Kanälen und dem Fluss Yonne. Knapp vier Auto-Stunden von Basel entfernt, befindet sich die Kleinstadt Joigny, wo sich der Liegehafen von Locaboat befindet.

Ab Joigny: Im (Weinberg-) Schneckentempo durch das Burgund nach Auxerre

Reisende starten direkt auf der Yonne, nach rund 31 Kilometern erreichen sie die Stadt Auxerre, ein Sinnbild Frankreichs. Das Hausboot kann direkt am Quai festgemacht werden, in unmittelbarer Nähe der pittoresken bunten Fachwerkhäuser und der Altstadt mit ihren verwinkelten und steilen Gassen. Knapp 50.000 Einwohner leben in Auxerre, das seit dem 3. Jahrhundert Bischofssitz ist. Drei Kirchtürme stechen im Stadtpanorama heraus, besonders imposant ist die Kathedrale Saint Etienne mit einer Darstellung des Jüngsten Gerichts am Hauptportal und einer Krypta aus dem 11. Jahrhundert. Wer die Kulinarik des Burgund in besonderem Ambiente erleben will, besucht „Le bistrot du palais“ von Maître Joseph, der für seinen Humor bekannt ist. Das Bistrot ist in einem umgebauten Kinosaal untergebracht und serviert Klassiker wie die Käsewindbeutel Gougères, „Tête de veaux“ (Kalbskopf), den intensiven Käse Epoisse sowie die Mandelkekse „Croquet de Saint Bris“. Wer die Genuss-Stadt besucht, findet zudem diverse „Bars à Vin“, die unter anderem den Auxerrois ausschenken. Der Tropfen wurde berühmt, weil er einst der bevorzugte Wein am französischen Königshof war. Im Mittelalter vereinnahmte der Weinbau fast die gesamte Anbaufläche der Stadt, heute sind davon allerdings nur noch fünf Hektar übrig. Im Süden und Südwesten der Stadt wachsen auf den 1.200 Hektar des „Vignoble du Jovinien“ vor allem Chardonnay, Sauvignon Blanc, die lokale Sorte des Aligoté und die Rotweine des Pinot Noir sowie Gamay.

Ab Melesse: Kultur und Crêpes in der bretonischen Hauptstadt Rennes

Die Bretagne gilt als wilde Schönheit Frankreichs. Melesse, wo sich die Basis von Locaboat befindet, liegt direkt am Canal d’Ille et Rance und ist der ideale Ausgangspunkt für Entdeckungen der kulturellen Reichtümer der Bretagne. Zu den schönsten Orten der Region zählt die Hauptstadt Rennes, die mit einer Mischung aus Mittelalter, Renaissance und Moderne lockt. Die „Stadt der Kunst und Geschichte“ liegt am südlichen Ende des Canal d’Ille et Rance und ist berühmt für den malerischen Stadtkern mit Fachwerkhäusern sowie die beeindruckende Kathedrale. Der Hafen mit seiner alten Brücke liegt fünf Gehminuten vom historischen Zentrum der elftgrößten Stadt Frankreichs mit zahlreichen Geschäften entfernt. Von der Rue Champ-Jacquet bis zum Place des Lices reihen sich beeindruckende Fachwerkhäuser aus dem Mittelalter aneinander.

Das Hôtel de Blossac, das Théâtre de la Place de la Mairie oder der Palais de Saint-Georges sind Zeugen der Architektur der Renaissance und bilden einen Kontrast zur Umgebung. Zu den kulinarischen bretonischen Exportschlagern zählen Crêpes in süßen und herzhaften Varianten. In Rennes befindet sich die Crêperie Ouzh-Taol, die als beste in der Bretagne gilt. Laut Einheimischen ein Muss: eine Crêpe mit Karamell und Fleur de Sel. Zu den Geheimtipps für Genießer zählt der „Marché des Lices“, der zweitgrößte Lebensmittel-Markt Frankreichs. Die Rennais erledigen gern ihren Wocheneinkauf mit Freunden oder der Familie am Vormittag und setzen sich dann auf die Terrassen der vielen Bars und Cafés, die den Markt umgeben.

Ab Négra: Mediterranes Flair in Toulouse

Die Hauptstrecke des Canal du Midi im Süden Frankreichs erstreckt sich über 240 Kilometer und verbindet den Atlantik mit dem Mittelmeer. Eine Hausbootreise hier eignet sich vor allem für Sonnenanbeter und Liebhaber des mediterranen Lebensstils. Ab Négra führt die Reise zum Beispiel Richtung Toulouse, einer Universitätsstadt am Wasser mit vielen Sehenswürdigkeiten. Toulouse liegt am Zugang zu den Pyrenäen und am Schnittpunkt zwischen Midi und dem Garonne-Seitenkanal. Die pulsierende Altstadt ist von engen, mittelalterlichen Gassen geprägt. Bedingt durch Färberwaid und die Steinmetzkunst florierte die „rosa Stadt“ schon früh, noch heute sind die Spuren der prächtigen Zeiten sicht- und spürbar.

Typisch für die Region Midi-Pyrenäen: eine eigene Architektur, die unter anderem an den Taubentürmen zu erkennen ist. Zu den Hauptsehenswürdigkeiten von Toulouse zählt zudem das Jakobiner-Kloster aus dem 12. Jahrhundert sowie die Basilika Saint-Serin, eine der größten romanischen Bauten des Abendlandes. In der Stadt treffen Geschichte und Forschung aufeinander, Toulouse ist ein Zentrum der Luftfahrt und der europäischen Weltraumfahrt. Unangefochtenes Wahrzeichen der „Ville Rose“ ist das Capitole aus dem 18. Jahrhundert, das die Stadtverwaltung und das Théâtre du Capitole beherbergt. Im Frühling und Sommer spielt sich das Leben in Toulouse an den Ufern der Garonne ab. Es bieten sich einige der schönsten Ausblicke auf die Stadt mit dem Pont Neuf, das Hôtel-Dieu Saint-Jacques und auf die Kuppel des Hôpital de La Grave.

Ab Lutzelbourg: Schokolade und elsässische Historie in Nancy

Im Herzen des Elsass, nur einen Katzensprung von Deutschland entfernt, befindet sich die Locaboat-Basis Lutzelbourg. Über Niderviller führt die Reise auf dem Hausboot nach Westen durch Naturschutzgebiete und vorbei an kleinen Ortschaften bis nach Nancy. Das Anlegen inmitten der Stadt ist problemlos möglich, Nancy kann bequem zu Fuß erkundet werden. Im Norden der Stadt befindet sich die Altstadt mit beeindruckenden Bauten aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit, darunter der Herzogspalast „Palais des Ducs de Lorraine“, in dem heute ein Museum untergebracht ist. Das Herz der Stadt bildet der Place Stanislas, der zusammen mit zwei weiteren Plätzen zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Er beeindruckt mit vergoldeten, schmiedeeisernen Toren und einem Rokoko-Brunnen. Süßigkeiten-Liebhaber finden direkt am Stadthafen ihr Paradies: eine Schokoladenfabrik bietet Besichtigungen und Verköstigungen an. Zu den Spezialitäten der Stadt zählt die Makrone von Nancy, die erstmals 1793 erschien. Zwei Benediktinerinnen, die später die Makronen-Schwestern genannt wurden, erfanden das geheimnisvolle Rezept, das im Laufe der Jahrhunderte nur sehr selektiv weitergegeben wurde. Der aktuelle Bewahrer des Rezept-Geheimnisses ist Nicolas Genot vom Maison des Sœurs Macarons.

Weitere Informationen zu Locaboat Holidays gibt es auf www.locaboat.com

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