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FRS Elbfähre Glückstadt Wischhafen zieht positive Bilanz

Elbfähre Ernst Sturm (Foto FRS Elbfähre)

FRS zieht nach den ersten 365 Tagen ein positives Resümee der Übernahme der Elbfähre Glückstadt Wischhafen.  Am 21. Oktober 2020 hat FRS das Steuer der seit über 100 Jahren existierenden Fährverbindung zwischen Schleswig-Holstein und Niedersachsen übernommen. Mit neuem Namen FRS Elbfähre Glückstadt Wischhafen hat das Unternehmen die Herausforderung der weltweiten Pandemie gemeistert und den Weg in die Digitalisierung erfolgreich gestaltet.

Nach 101 Jahren wurde am 21. Oktober 2020 das Steuer der Traditionsverbindung Glückstadt-Wischhafen an FRS übergeben.   Mit einem neuen Verkaufssystem und der Möglichkeit der Kartenzahlung an Bord konnten bereits erste Schritte der Digitalisierung erfolgreich umgesetzt werden. Großen Anteil an der schnellen Einführung der Systeme hatten die Mitarbeiter vor Ort, die den Prozess tatkräftig unterstützt haben.

Fähre ist Lebensader für Berufspendler, Speditionen und Familien

Die Übernahme durch FRS erfolgte mitten in der Pandemie, die ersten sieben Monate musste die Reederei unter erschwerten Bedingungen des bundesweiten Lockdowns erleben. Da die Elbfähre Glückstadt Wischhafen im Verlauf der B495 die Küstenregionen Schleswig-Holstein und Niedersachsen verbindet, ist es Norddeutschlands Lebensader für Berufspendler, Speditionen und Familien in der Region. Diese sind auch in der Pandemie der FRS Elbfähre Glückstadt Wischhafen treu geblieben und haben für eine gute, wenn auch geringere Auslastung gesorgt. Im Lockdown blieben die Urlauber und Tagestouristen aus und der Fahrplan wurde etwas ausgedünnt.  Seit dem 1. Juni fahren die vier Elbfähren erstmals seit Beginn der Pandemie wieder in gleichen Umfang wie letztmalig im März 2020. Seit August bewegt sich das Beförderungsvolumen der FRS Elbfähre Glückstadt Wischhafen zudem wieder auf Vor-Corona-Niveau.

FRS Elbfähre hat für die Fährlinie Glückstadt Wischhafen ein Konzeptpapier entwickelt, dass die Fährlinie mit grüner Mobilität für Norddeutschland für die Zukunft aufstellt. Das Papier zeigt auf, wie ein emissionsfreier Fährbetrieb mit neuen Antriebstechniken der bestehenden Schiffe oder aber mit Neubauten möglich ist.  Ein Verlegen des Fähranlegers in Wischhafen in Richtung des Elbfahrwasser könnte zudem die Überfahrtszeit reduzieren und somit die Anzahl der Abfahrten erhöhen. FRS hat das Know-How und kann die notwendige Infrastruktur bereitstellen und grüne Mobilität zu garantieren, benötigt aber Planungssicherheit. Dies ist nicht gewährleistet, solange an der A20 und dem Tunnel unter der Elbe festgehalten wird.  FRS Elbfähre ist mit der Politik und den Naturschutzverbänden BUND und NABU im Gespräch, um die Alternative zur A20 zu diskutieren. Das Konzept kann auf der Internetseite des Unternehmens eingesehen werden.

Vier Elbfähren sind unterwegs

Eine große Herausforderung im Fährverkehr stellt die Verschlickung der Wischhafener Süderelbe dar. Unter anderem aufgrund der Elbvertiefung verschlickt der Seitenarm der Elbe immer mehr und erschwert den reibungslosen Fährbetrieb nachhaltig. Die Soll-Wassertiefe von 2,2m wird schon lange nicht mehr gemessen, das fehlende Wasser unter dem Kiel der Schiffe sorgt für massive Verzögerungen im Fährverkehr. Die Schiffe müssen wesentlich vorsichtiger fahren, um bei Niedrigwasser nicht im Schlick stecken zu bleiben und auch der Begegnungsverkehr in der Wischhafener Süderelbe ist nicht mehr möglich. Dadurch sind die bei normalen Bedingungen möglichen Abfahrten alle 20-30 Minuten nicht möglich und es kommt zu Staubildungen an den Abfahrtshäfen. Daher ist die Reederei in intensiven Gesprächen mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, dem Verkehrsministerium in Berlin, dem Landkreis Stade sowie der Samtgemeinde Kehdingen, wie man die Situation in der Wischhafener Süderelbe nachhaltig verbessern kann. Nur bei einer dauerhaften hinreichenden Wassertiefe ist ein reibungsloser Verkehr mit verlässlichen Abfahrten alle 20-30 Minuten möglich und verbessert die Wartezeiten maßgeblich.

Die vier Elbfähren pendeln montags bis freitags zwischen 04:30 Uhr morgens und 23:15 abends und am Wochenende von 06:45 Uhr bis 23:15 Uhr, die Abfahrten erfolgen von 6 Uhr bis 20 Uhr in der Woche und am Wochenende von 6 Uhr bis 21:45 Uhr im 30-Minuten-Takt je Hafen. Bei hohem Verkehrsaufkommen wird non-stopp und ohne festen Fahrplan verkehrt und alle 20 Minuten je Hafen gefahren.

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