Neue Schiffe, Trends und Fakten für Expeditions-Kreuzfahrten

Expeditions-Kreuzfahrten sind Titelthema der aktuellen Ausgabe von "an Bord" dem Schiffsreisen-Magazin (Bild Stieger)

Keine riesigen Kreuzfahrtschiffe, dafür viele kleinere Expeditions-Schiffe stehen im Mittelpunkt der aktuellen August/September Ausgabe von «an Bord» dem Magazin für Schiffsreisen und maritime Welten. Damit sind nicht die grossen Reedereien wie AIDA, TUI Cruises oder MSC die Hauptthemen, sondern Gesellschaften für Fans kleinerer Schiffe wie Hapag-Lloyd Cruises, SunStone, Transocean, Hurtigruten, Phoenix Reisen oder Flussanbieter wie Ama Waterways und Excellence.

Nicht weniger als 52 neue Expeditions-Kreuzfahrtschiffe sind derzeit weltweit im Bau oder sollen bis 2023 abgeliefert werden. Grund genug für die Macher des Schiffsreisen Magazins «an Bord» sich ausführlich dem Thema Expeditions-Kreuzfahrten zu widmen. Herausgeber Michael Wolf: «Auf Augenhöhe mit der Natur, weitab jeder Zivilisation. Seltene Tiere erleben, unbewohnte Inseln betreten, neue Horizonte entdecken. Das ist für viele ein Lebenstraum. Ein Traum, den sich heute immer mehr auch junge Menschen erfüllen, indem sie eine Expeditions-Kreuzfahrt buchen.»

Luxus im Eis mit der Hanseatic nature

Lange Jahre zählten Expeditions-Kreuzfahrtschiffe eher zu den älteren Ladys, sind oft schon seit Jahrzehnten im Einsatz. Die Faszination von Arktis und Antarktis oder anderer Expeditions-Gebiete musste mit wenig komfortablen Schiffen erkundet werden. Dies hat sich in jüngster Zeit stark verändert. Reedereien wie Hapag-Lloyd Cruises oder Ponant mischen den Markt mit topmodernen Schiffen auf. Im Frühling erst wurde die Hanseatic nature getauft und bereits war «an Bord» mit dem Schiff im hohen Norden unterwegs und berichtet mit «Champagner im Zodiac und Hotdogs auf dem Pool Deck» über eine Reise zwischen klassischer Luxuskreuzfahrt und waschechter Expedition.

Ein mehrseitiges Interview mit dem König der Expeditions-Schiffe, Niels-Erik Lund, bringt dem Leser und der Leserin die Entwicklung von SunStone zum Weltmarktführer sowie Trends im Expeditionsmarkt näher und beantwortet die Frage, weshalb die Reederei ihre Schiffe in China bauen lässt. Die Frage zur Nachhaltigkeit von Expeditions-Kreuzfahrten in Arktis und Antarktis beantwortet Niels-Erik Lund so: «Die Vorschriften sind klar: Niemals mehr als 100 Leute an Land, niemals mehr als ein Schiff an einem Ort, dass man nichts mit an Land nehmen darf, kein Essen, kein BBQ etc. Die Schuhe werden jedes Mal gewaschen und gründlich desinfiziert, bevor man an Land geht und wieder zurück an Bord auch. Die Regeln sind gut und wichtig.»

Taufen von Hochsee-Kreuzfahrtschiffen und Flussschiffen

Die Vorstellung der neuen Expeditions-Kreuzfahrtschiffe wie Le Commandant Charcot, Celebrity Flora, Silver Origin, World Explorer oder Seabourn Venture, wird durch einen Artikel über das weltweit erste Hybrid-Schiff von Hurtigruten, der Roald Amundsen ergänzt.

Weitere Beiträge im aktuellen «an Bord» widmen sich der Tauffeier der Vasco da Gama von TransOcean, dem Umbau der Amera für Phoenix Reisen, einem Ausbildungszentrum für Crew-Mitglieder auf den Philippinen und den Taufen der Flussschiffe AmaMagna, Excellence Countess und dem weltweit ersten Flussschiff mit 34 barrierefreien Kabinen (MS Viola von Phoenix Reisen).

Sechs Ausgaben zum attraktiven Abo-Preis

100 Seiten rund um Schiffsreisen und maritime Welten präsentiert die August/September Ausgabe von «an Bord». Das Magazin ist an deutschen Kiosken für 5.60 Euro (Österreich 6.20 Euro) erhältlich. Selbstverständlich kann «an Bord» für 29.50 Euro jährlich (inkl. Porto) unter https://anbord.de auch abonniert werden. Schweizer Kreuzfahrt-Fans empfiehlt sich das Abonnement auf jeden Fall. Sie bezahlen 39,40 Euro (inkl. Porto) für sechs Ausgaben, während die Einzel-Ausgabe hierzulande am Kiosk satte 11 Franken kostet. Valora und seine Kioske machen da gross Kasse.

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