Boots-Urlaub bietet Freiheit, Unabhängigkeit und Nähe zur Natur

Segeln oder ein Motoryacht-Törn gehören zu den Urlaubsformen, die so viel Freiheit, Unabhängigkeit und Nähe zur Natur bieten, wie kaum eine andere Art von Urlaub. (Foto Master Yachting)

Frei, unabhängig, quasi das Hotelzimmer und die Vorratskammer ständig mit dabei, egal wohin man sich bewegt – Segeln oder ein Motoryacht-Törn gehören zu den Urlaubsformen, die so viel Freiheit, Unabhängigkeit und Nähe zur Natur bieten, wie kaum eine andere Art von Urlaub.

Den Anker in einsamen Buchten werfen, schwimmen und schnorcheln im türkisblauen Meer, die Unterwasserwelt beobachten und auf dem Wasser dahingleiten zu neuen Zielen – einer unbewohnten Insel, einer Bucht mit weißem Sandstrand oder einem kleinen Hafen. Kein Wunder, dass der Trend zum Urlaub auf See sich weiter fortsetzt. Auch die Corona-Lage spielt hierbei eine nicht unwesentliche Rolle, denn jeder kann sich bei seinem Seeurlaub für oder gegen Menschenmassen entscheiden. Ein Boot zu chartern, bedeutet Urlaub fern von Tourismusströmen.

Eine der führenden Charteragenturen Europas, das Würzburger Unternehmen Master Yachting, zeigt sich optimistisch, was das aktuelle Buchungsaufkommen betrifft. Beliebte Reviere für einen Segeltörn oder einen Urlaub auf einer Motoryacht sind nach wie vor Kroatien, Griechenland, Italien und die Balearen. Neben der Auswahl des Reviers gibt es eine ganze Reihe von Kriterien, die bei der Planung eines Urlaubes auf dem Meer wichtig sind und in die Planung einbezogen werden müssen. Außerdem muss die aktuelle Corona-Lage im Ziel-Revier berücksichtigt werden. Das Team von Master Yachting verfügt über einen großen Erfahrungsschatz und hilft Uralubern bei der Beantwortung der wichtigsten Fragen: Wohin, welches Boot, mit Skipper und Crew, wie lange, was kostet ein Urlaubstörn, was packt man ein und wie schützt man sich vor der Seekrankheit.

Zur Seekrankheit sei vorab gesagt, auch eingefleischte Seefahrer werden seekrank und man kann vorbeugend viel tun, um sich zu schützen.

Wohin soll die Reise gehen?

Das Segelrevier muss vor allem nach der Saison, dem Schwierigkeitsgrad und der Infrastruktur ausgewählt werden. Die Karibik in der Hurrikan-Saison zu buchen, ist keine gute Idee. Atlantik und Nordsee eignen sich wenig für den Chartereinstieg, denn die Gezeiten und die komplexen Wind- und Wettersituationen machen diese Reviere recht anspruchsvoll. Für diejenigen, die als Skipper gerade erst Erfahrung sammeln, bietet sich Kroatien an. Das Revier verfügt außerdem über eine ausgezeichnete Infrastruktur, ideal für entspannte Tagestörns. Geeignet für Einsteiger ist auch das Ionische Meer, wo im Sommer die Wind- und Wetterverhältnisse gut einschätzbar sind. Naturliebhaber, die auf der Suche nach einsamen Buchten sind, um dort den Anker zu werfen, müssen nicht gleich klassische Fernreiseziele wie die Seychellen ansteuern. Die Peleponnes, Korsika, Nordsardinien, die Türkei und die Balearen bieten karibisches Segelfeeling.

„Corona beeinflusst die Wahl des Reviers natürlich zusätzlich“, so Larin Heero, CEO von Master Yachting. „Unsere Kunden möchten mit dem eigenen Auto zum Ablege-Hafen fahren, und die Crewgröße hat sich ein wenig verändert. Der Anteil der Crews mit über fünf Personen verzeichnet einen leichten Rückgang und gleichzeitig hat der Anteil der klassischen Durchschnittsfamiliengröße mit vier Personen zugenommen.“

Welches Boot ist das richtige?

Sobald das Revier feststeht, geht es an die Beantwortung der wichtigsten Frage: Welches Boot eignet sich für den Urlaub? Es ist ratsam, sich das Revier und die dort herrschenden Wetter- und Windbedingungen anzusehen „Wir beraten unsere Kunden hierbei sehr intensiv. Es spielt zusätzlich das Bootsalter eine Rolle. Ältere Boote sind meist preiswerter zu haben, aber man muss wissen, welche Boote trotz ihres Alters gut in Schuss sind. Das wissen unsere Mitarbeiter natürlich“, so Larin Heero. Master Yachting stimmt das Boot und die Ausstattung auf die Bedürfnisse des geplanten Urlaubes ab. Wer einen badelastigen Bootsurlaub machen möchte, für den ist der Katamaran eine gute Wahl. Für sportlich ambitionierte Segler ist eine Einrumpfyacht besser geeignet. Grundsätzlich empfiehlt Master Yachting für einen Törn mit vier Personen ein Boot mit 38 bis 42 Fuß (11,5- 12,5 Meter) Länge. Bei der Größe ist auch der Bordfrieden gesichert, den jeder hat Platz, sich auch einmal zurückzuziehen.

Und schließlich muss die Segelerfahrung in den Auswahlprozess des Bootes einbezogen werden. Wer viele Seemeilen gesegelt hat, dem empfiehlt der Experte den Performance Cruiser, für Segler mit weniger Erfahrung eher eine Yacht, die auch mal einen Fehler verzeiht. Wichtig: bei Hafenmanövern tut man sich mit einem kompakten Boot leichter.

Yachtcharter mit Skipper – Auch ohne Schein ist ein Bootsurlaub möglich

Wer etwas unsicher ist, oder nicht über einen entsprechenden Segelschein verfügt, für den besteht die komfortable Möglichkeit, den Skipper zusammen mit dem Boot zu chartern. Das Rundum-Sorglos-Paket hat natürlich seinen Preis. Ein Skipper kostet pro Tag zwischen € 120 und € 200. Manche frischgebackenen Scheininhaber nehmen den Skipper auch nur die ersten Tage mit an Bord, bis sich die Crew sicher fühlt und übernimmt.

Der Anteil der Segler, die zwei Wochen statt früher eine Woche buchen ist laut Master Yachting seit 2019 um 23 % gestiegen. „Die Fernreisen fallen momentan aus, aber die Menschen wollen einfach länger unterwegs sein, ihre Freiheit ausgiebig genießen. Also wird statt der klassischen Charterwoche das Boot 14 Tage gebucht“, erklärt Heero. Der Urlaub zur See hat in den letzten Jahren und besonders auch durch Covid-19, ein neues Wachstum erfahren. Urlauber suchen mehr denn je nach Entspannung in der Natur, gepaart mit Freiheit und Individualität. Grundsätzlich sollten man, wenn man zum ersten Mal ein Boot chartert, mit einer Woche beginnen, um zu sehen, wie einem der Urlaub auf See gefällt.

Boots-Urlaub – ein teures Vergnügen?

„Für viele Menschen in Deutschland ist das Chartern einer Yacht immer noch gleichbedeutend mit sehr teuer“, erklärt Larin Heero. „Natürlich gibt es nach oben kaum Grenzen, aber eine 12 Meter Segelyacht für bis zu acht Personen kann ich schon ab € 950 pro Woche chartern. Ein Katamaran kostet ab € 1.900 pro Woche, und ein Motorboot mit einer Länge von über neun Metern für bis zu vier Personen kostet ab € 1.100 pro Woche.“

Wer mit der Yacht einen Skipper und eine Crew chartert zahlt entsprechend mehr. Master Yachting unterbreitet ein Angebot entsprechend den Budgetvorgaben der Kunden. Außerdem bietet Master Yachting das Programm Flexi 21, das ein Corona-bedingtes Umbuchen möglich macht.

Was muss für einen Törn in die Reisetasche?

Die Vorbereitungen für einen Bootsurlaub beginnen bereits mit der richtigen Auswahl des Gepäckstückes – ein Koffer kommt nicht in Frage – Seesack oder Rucksack – beides lässt sich platzsparend an Bord zusammenfalten. Dokumente wie Reisepass, falls nötig Visum, eine Auslandskrankenversicherung, Impfpass, Führerschein, Segelschein und Seemeilenbuch und Kopien der wichtigsten Ausweise für Landgänge sollen zuerst auf der Liste stehen. Die Kleidung richtet sich nach den zu erwartenden Wetterverhältnissen. Wichtig ist alles, was als Sonnenschutz geeignet ist. Bootsschuhe, Segelhandschuhe und Badezeug dürfen nie fehlen. Bei Sonnencreme, Duschgel, Seife und Waschmittel sollte sich die Crew abstimmen und am besten biologisch abbaubare Familienpackungen mit auf die Reise nehmen. Nicht zu vergessen: der Mückenschutz, besonders für Fernziele wie Karibik und Thailand darf dieser nicht fehlen. Stirn- oder Taschenlampe, ein Taschenmesser, Kamera mit ausreichend Speicherkarten und Akkus sowie Smartphone müssen mit, ebenso wie ein kleiner Rucksack für Landgänge.

Wie kann man sich vor der Seekrankheit schützen?

Prinzipiell kann jeder seekrank werden – auch ein richtiger Seebär, der sein ganzes Leben schon zur See fährt. Die Seekrankheit gehört zu den Reisekrankheiten bei denen widersprüchliche Informationen vom Gehirn nicht richtig eingeordnet werden können. Die sichtbare Umgebung, zum Beispiel die Planken eines Bootes, erscheint gerade, allerdings nimmt das Gleichgewichtsorgan wahr, dass der Körper dauernd in Bewegung ist. Der Mensch reagiert mit Müdigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit und im schlimmsten Fall mit Erbrechen. Man sollte bei den ersten Anzeichen an Deck gehen und den Blick auf den Horizont richten. Somit hilft die Ausrichtung der Augen, optische Eindrücke und gefühlte Schwankungen wieder in Einklang zu bringen. Auch schlafen hilft, denn der Gleichgewichtssinn ist im Schlaf weitgehend deaktiviert. Auch ein leerer Magen ist bei Seekrankheit nicht hilfreich, leichte Speisen werden empfohlen. Und dann gibt es noch diverse erprobte Medikamente. Es empfiehlt sich, sich von einem Arzt beraten zu lassen und prophylaktisch das Medikament mitzunehmen und rechtzeitig vor Reiseantritt einzunehmen. Zumeist gibt sich die Seekrankheit nach ein bis zwei Tagen.

Was soll in die Reiseapotheke?

Wer auf die regelmäßige Einnahme von Medikamenten angewiesen ist, sollte diese in ausreichender Menge mit auf die Reise nehmen. Ein Medikament gegen Durchfall, Kopfschmerzen, Fieber, Mückenschutz, Desinfektionsmittel, Pflaster und Verband sowie ein Mittel gegen Sonnenbrand darf in der Reiseapotheke nicht fehlen. Am besten ist auch hier ein Gespräch mit dem Hausarzt.

Wenn alle diese Punkte beachtet werden, steht dem Segeltörn oder dem Urlaub auf einer Motoryacht nichts mehr im Weg. „Fair wind and a following sea“ wie der Engländer sagt, oder „Allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel“!

Weitere Informationen unter https://www.master-yachting.de/de

Über Master Yachting: Als eine der führenden Agenturen in Europa bietet Master Yachting weltweit eines der umfangreichsten Yachtcharterangebote an Segelyachten, Katamaranen und Motoryachten. Das Portfolio umfasst über 22.000 Yachten in mehr als 300 Revieren in 46 Ländern. Das Expertenteam von Master Yachting unterstützt seine Kunden bei der Wahl des richtigen Bootstyps, des richtigen Reviers und der Zusammenstellung einer Crew, sofern der Kunde das Boot nicht selbst steuern kann oder will. Vom Skipper, über Host/Hostess bis hin zum Koch/Köchin wird alles organisiert. Master Yachting steht seither für Leidenschaft für das Segeln und das Meer, ebenso wie für ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse der Charterkunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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