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Betreiben Hirslanden und MSC Cruises bald gemeinsam Gesundheits-Schiffe?

Alle MSC Schiffe verfügen über ein gut ausgestattetes Medizinisches Zentrum, welches von einem Arzt und medizinischem Personal geleitet wird (Foto MSC Cruises)

Die in Genf beheimatete Familie Aponte, Besitzerin der MSC Kreuzfahrt- und Frachtschiffe, steigt in den Gesundheitsmarkt ein. Wie die Handelszeitung berichtet, soll die südafrikanische Mediclinc von der Börse genommen und in den Besitz des Milliardärs Johann Rupert und der Reederei-Familie Aponte übergehen. Mediclinc hat im Oktober 2007 die bekannte Schweizer Hirslanden Gruppe übernommen. Hirslanden CEO Daniel Liedtke antwortet in der Handelszeitung auf die Frage, ob man künftig das neue Hüftgelenk mit einer Kreuzfahrt kombiniere, vielsagend: „Eine spannende Idee, die Nachfrage wäre sicher gegeben“.

Mediclinic, 1983 in Südafrika gegründet, ist eine internationale, auf Dienstleistungen im Gesundheitswesen spezialisierte Gruppe. Das Unternehmen betreibt Niederlassungen in der Schweiz, im südlichen Afrika (Südafrika und Namibia) und in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Mediclinic verfolgt einen nachhaltigen, langfristigen Geschäftsansatz, stellt die jährlich rund 600‘000 Patienten in den Mittelpunkt und bietet konsequent qualitativ hochwertige Dienstleistungen im Gesundheitswesen an. Aktuell betreibt Mediclinic 74 Krankenhäuser (davon 17 in der Schweiz), fünf subakute Krankenhäuser sowie 21 Tages- und 23 ambulante Kliniken mit insgesamt 33‘100 Angestellten. Das Unternehmen soll von der Börse genommen und vom südafrikanischen Milliardär Johann Rupert und der Genfer Reeder-Familie Aponte übernommen werden.

Kooperation zwischen Hirslanden und MSC Cruises?

Mit 17 Kliniken in 10 Kantonen ist die Hirslanden-Gruppe das grösste Spitalnetzwerk der Schweiz. Die Gruppe zählt 13’540 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, im Jahr 2021/2022 wurden 109’624 Patientinnen und Patienten stationär behandelt. Die Hirslanden Kliniken gehören seit Oktober 2007 zu Mediclinic, das durch die Übernahme von Rupert und Aponte dekotiert werden soll. Damit ergeben sich für die neuen Besitzer neue Möglichkeiten.

Daniel Liedtke, seit 2019 CEO der grössten Spitalgruppe der Schweiz, äusserst sich im Interview mit der Handelszeitung zu möglichen Synergien mit MSC Cruises. Auf allen MSC Kreuzfahrtschiffen werden gut ausgestattete Medizinische Zentren für die Passagiere betrieben. Auf die Frage ob der Hirslanden Arzt oder die Hirslanden-Ärztin inskünftig die MSC Passagiere versorgen könnte, erklärt Liedkte in der Handelszeitung: «Da gibt es sicher Synergien, ja. Wobei ich nicht glaube, dass unsere Ärzte und Ärztinnen aufs Schiff gehen werden. Die Hirslanden-Ärztinnen und -Ärztinnen brauchen wir hier in der Schweiz vor Ort. Aber wir können sicher helfen, Schiffsärzte und -ärztinnen auszubilden. Ich bin selbst Hochseeskipper und weiss, dass es auch auf Schiffen immer wieder Passagiere mit ernsthaften medizinischen Problemen gibt. Ich hatte allerdings noch keinen Kontakt zu MSC, da die Dekotierung noch nicht abgeschlossen ist.»

Neues Hüftgelenk mit einer MSC Kreuzfahrt verbinden

Wäre es denn in Zukunft möglich, ein neues Hüftgelenk mit einer MSC Kreuzfahrt zu kombinieren? Der Hirslanden CEO erklärt: «Eine spannende Idee, die Nachfrage wäre sicher gegeben. Ich bin sicher: Die Aponte-Familie hätte nicht die Absicht, uns zu übernehmen, wenn sie nichts mit uns vorhätte.»
Man darf gespannt sein, was für Pläne die Famlie Aponte im Gesundheitswesen hat.

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